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Ioannis Kapodistrias.
Makedonien.mk > Blog > Geschichte > Erstes Staatsoberhaupt Griechenlands sah die Grenzen am Olymp ohne Makedonien – 1828
Geschichte

Erstes Staatsoberhaupt Griechenlands sah die Grenzen am Olymp ohne Makedonien – 1828

Veröffentlicht 21. Juli 2018
1.7K Ansichten
4 Min Lesezeit
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Das erste Staatsoberhaupt Griechenlands, Ioannis Kapodistrias, sah die Grenze im Norden von Griechenlands beim Olymp. Mit anderen Worten, er sah Makedonien nicht innerhalb der natürlichen Grenzen Griechenlands. Schon in der Antike sei dies die Grenze zwischen Griechenland und den Nachbarn gewesen.

Heute, hört man andere Geschichten und Interpretationen aus Athen…

Wer war Ioannis Kapodistrias?

Ioannis Antonios Graf Kapodistrias (31. Januar auf Korfu; † 27. September in Nafplion) war das erste Staatsoberhaupt Griechenlands nach dem Unabhängigkeitskrieg vom Osmanischen Reich.

Ioannis Antonios Graf Kapodistrias (nach dem Ort Capo d’Istria (heutiges Koper in Slowenien), aus dem seine Familie vermutlich im 14. Jahrhundert nach Korfu eingewandert war), studierte in Padua und Venedig Philosophie und Medizin. Nach der Rückkehr in seine Heimat, wo inzwischen 1797 die Illyrischen Provinzen unter Frankreichs Oberhoheit gekommen waren, schlug er eine diplomatische Laufbahn ein.

Im April 1827 wurde er durch die griechische Nationalversammlung in Trizina für sieben Jahre zum ersten Präsidenten (Kybernetes) Griechenlands gewählt. Da er als Außenseiter galt, betrachteten ihn die zerstrittenen Klans und Parteien als für ihre Interessen ungefährlich. Seine Versuche, das verwüstete Land zu regieren, brachten ihn schnell mit den traditionellen Kräften in Konflikt. Seine Ordnungsmaßnahmen und eine sehr zügige Reorganisation des Landes überforderten viele Griechen.

Die Unabhängigkeit Griechenlands wurde vor allem durch Großbritannien garantiert. Den Interessen Großbritanniens aber stand seine russlandfreundliche Politik teilweise entgegen. Zunehmend erwarb er sich den Ruf eines „russischen Präfekten“. Von der englischen Partei wurde er heftig angefeindet.

Diesen Widerständen setzte Ioannis Kapodistrias ein den Griechen völlig unbekanntes, immer strafferes autokratisches Regiment entgegen. Zudem wurde ihm vorgeworfen, seine Landsleute von den westlichen Inseln zu begünstigen und Vetternwirtschaft zu betreiben.

Weiter wurde er verdächtigt, die Ablehnung der griechischen Krone durch Prinz Leopold von Coburg absichtlich herbeigeführt zu haben, um selbst König werden zu können. Auf Hydra und in der Mani brachen Aufstände aus. Als er daraufhin den Fürsten von Mani, Petros Mavromichalis, verhaften ließ, wurde er vom Bruder des Verhafteten, Konstantinos, und vom Sohn des Verhafteten, Georgios, am 27. September in Nafplion auf dem Weg zur Kirche St. Spyridon ermordet.

Seit 1830 war er Ehrenmitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Erstes griechisches Staatsoberhaupt sah Makedonien nicht in Griechenland

In dem Werk „Geplünderte Loyalitäten: Die makedonische Frage in den Jahren der Besatzung und des Bürgerkriegs in Westmakedonien, 1941-1949“ von Giannes Koliopoulos lesen wir, dass Kapodistrias geographische Bildung die eines typischen Griechen jener Zeit entsprach.

Zitiert wird in dem Buch Kapodsitrias im Jahr 1828, auf die Frage der „Drei Beschützermächte“, wo im neuen Staat Griechenland „Befestigungs Bastionen zum Schutz des neuen Staates“ entstehen sollten, antwortete das erste Staatsoberhaupt Griechenlands: „die Linie vom Fluss Aous – Metsovo – Berg Olymp“.

Diese Grenzen haben Griechenland von den nördlichen benachbarten Ländern schon in der Antike getrennt

Dies sei die „natürliche Demarkationslinie“ Griechenlands schon in der Antike gewesen, sei seine Begründung gewesen.

Seite 15. Link zum originalen Google Buch unter dem Screenshot.

Literatur: Λεηλασία Φρονημάτων: Το Μακεδονικό Ζήτημα Στα Χρόνια Της Κατοχής Και Του Εμφυλίου Πολέμου Στη Δυτική Μακεδονία, 1941-1949

QUELLE: Makedonien.mk

SCHLAGWÖRTER:GeschichteGriechenLiteratur
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