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Makedonien.mk > Blog > Geschichte > Winterzauber auf Kajmakčalan
GeschichteTourismus

Winterzauber auf Kajmakčalan

Veröffentlicht 31. Januar 2016
1.4K Ansichten
3 Min Lesezeit
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Kajmakchalan.
Kajmakchalan.
Kajmakchalan.
Kajmakchalan.
Kajmakchalan.
Kajmakchalan.
Kajmakchalan.
Kajmakchalan.
Galerie 1/8
Kajmakchalan.
Kajmakchalan.
Kajmakchalan.
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Kajmakchalan.
Kajmakchalan.
Kajmakchalan.
Kajmakchalan.

Wenn man die Bilder betrachtet könnte man meinen es handelt sich um eine Animation für einen eisigen Film, jedoch sind diese Bilder real. Aufgenommen auf dem Berg Kajmakčalan.

Der Kajmakchalan (Kajmakčalan) ist ein Gipfel des Gebirges Nidze welches an der makedonisch-griechischen Grenze liegt. Er ist zugleich der höchste Gipfel des Nidzes, 2.521 Meter über dem Meeresspiegel erstreckt er sich den Wolken entgegen. Vor einiger Zeit hatte ich ja Euch erzählt das Makedonien das Land mit den meist höchst gelegenen Gipfeln ist (siehe Artikel hier LINK). Der Kajmakčalan ist der fünft höchste in Makedonien – in Griechenland ist er der dritt höchste.

Auf dem Gipfel wurde im Zuge des ersten Weltkriegs heftig gekämpft. Die Bulgaren auf der einen Seite – alliierte serbische und französische Truppen auf der anderen. Dort verlief ein Abschnitt der s.g. Makedonischen Front.

Blutige Kämpfe wurden im September 1916 ausgetragen, die Serben gingen als Sieger hervor allerdings mit mäßigen Erfolg. Danach hielt der Winter Einzug und man konnte keine militärische Operation auf dem Gipfel mehr durchführen und er verlor seine strategische Wirkung im Kriegsverlauf. Den Bildern kann man sehr gut entnehmen das der Winter dort jegliches Leben einfriert.

Kapelle des Heiligen Ilija

Die Serben errichteten nach dem Sieg eine Kapelle auf dem Gipfel, die Hl. Ilija Kapelle. Dort ruhen Gebeine gefallener serbischer Soldaten, bis vor kurzem ruhte dort auch eine Urne von Archibald Reiss. Der deutsch-schweizerische Kriminologie-Pionier, Hochschullehrer und Publizist hatte dies als letzten Wunsch geäußert, dass sein Herz auf dem Kajmakčalan aufgebahrt werden soll. Er starb 1929 in Belgrad wo er auch bestattet wurde.

Im Sommer ist die Kapelle ein beliebtes Touristenziel, allerdings ist der Aufstieg von der griechischen Seite wesentlich einfacher. Von der makedonischen Seite müsste man beim Aufstieg circa 50 km bewältigen und 1.600 Meter höhen Unterschied erklimmen wenn man von dem Dorf Skochivir aus starten würde.

Der Gipfel profitiert aber auch von der Mariovo Region die sich am Fuße des Nidza Gebirges befindet, Mariovo ist bekannt für seine schöne Natur und seine Spezialitäten.

Es verschlägt aber auch Schatzsucher auf den Kajmakčalan und der Mariovo Region. Dort verliefen wie schon erwähnt Abschnitte der makedonischen Front und manch ein Schatzsucher hat wertvollen Wein oder Cognac entdeckt den einst französische Truppen dort lagerten. Ein Flasche des alten Cognacs kann bis zu 5.000€ Wert sein! Ein Artikel dazu findet Ihr auf Tourismus in Mazedonien auf Blogspot.

SCHLAGWÖRTER:BitolaGeschichteMariovoNaturReiseleiterUrlaub
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