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Ohrid – Die mazedonische Stadt des Lichts

Das europäische Jerusalem, die Stadt des Lichts, der schöne Hügel, Lihnidos oder – wie dieser Ort in der Welt üblicherweise bekannt ist – Ohrid.

Der Ort im Südwesten Mazedoniens ist ein großartiges und verführerisches Reiseziel am Ufer des ruhigen, endlosen blauen Ohridsees.

Auf den ersten Blick wird Sie die Stadt mit ihrer reichen Geschichte verzaubern, die im alten Ohrid versteckt ist, wo jeder Straßenwinkel seine eigene Geschichte erzählt.

Ein Land mit reichem kulturellem Erbe

Alles, was Sie sehen werden, wird Sie beeindrucken. Der Ort wird Ihnen zweifellos unter die Haut gehen, sobald Sie in den Schoß der ruhigen Oberfläche des Ohridsees eintauchen. In der Umarmung der Sonnenstrahlen entdecken Sie begeistert alle Perlen Mazedoniens.

Wussten Sie, dass es in Ohrid 365 Kirchen und Klöster gibt?

Suchende des Seelenfriedens werden in den Schreinen von Plaošnik, Hl. Naum, Kaneo, Hl. Sofia, das Höhlenkloster des Hl. Erasmus und die anderen 360 Kirchen und Klöster ihre Ruhe finden. Jeder von ihnen verbirgt einen Reichtum, den Sie sonst nirgendwo entdecken werden.

Das Kloster des Heiligen Naum, die Wiege der slawischen Alphabetisierung, wurde auf einem hohen Felsen über dem Ohridsee an seinem südlichsten Punkt erbaut. Die im Jahr 905 von Hl. Naum erbaute Klosterkirche ist den Heiligen Erzengeln gewidmet. Dort ist auch der Heilige Naum begraben, und sein Grab ist in den südöstlichen Teil des Narthex eingebaut, wo sich auch das Grab des heiligen Kliment befindet.

Eine Oase des Friedens ist auch die archäologische Stätte von Plaošnik, einem der heiligsten Orte in Mazedonien. Im Zentrum dieser Stätte steht das Kloster Hl. Kliment, das dem heiligen Panteleimon gewidmet ist und ein Zeugnis des christlichen Kirchenlebens in Mazedonien im 1. Jahrhundert ist.

Ohrid Perlen sind Top Secret – BBC Travel

Hier entdeckten sie 500 Klostergräber und andere reiche Funde, wie: vergoldete Kleidung, Kreuze, Ikonen, Relikte und die bekannte Totenmaske aus Gold. Hier befand sich die Schule von Ohrid, die Wiege der slawischen Alphabetisierung, Spiritualität und Kultur, die als erste slawische Universität der Welt gilt.

Eines der schönsten Gebäude der byzantinischen und mazedonischen Architektur ist zweifellos die Kongregationskirche der Heiligen Sophia. Die Domkirche ist einer der größten Komplexe von Fresken byzantinischer Kunst des 11. Jahrhunderts in Europa. Die wundervollen Fresken aus dem 11. und 14. Jahrhundert sind äußerst wichtig und in allen wissenschaftlichen Ausgaben vertreten. Die prächtige Lobby der Kirche stammt aus dem Jahr 1313 bzw. 1314. Aus einem bestimmten Grund führten im biblischen Mazedonien alle Wege nach Ohrid…

Ohrid ist ein Ort, in dem man sich tausendmal verirren und finden kann, und jedes Mal, hat man das Gefühl, es wäre das erste Mal. Sie werden das Gefühl haben, in ein Traumreich eingetreten zu sein. Alles ist energisch und gleichzeitig so ruhig – modern, aber sehr authentisch und traditionell.

Die ganze Schönheit dieser Welt an einem Ort

Die Atmosphäre in der Stadt Ohrid wird für immer in Erinnerung bleiben. Sie werden sich fragen, wie es möglich ist, dass die ganze Schönheit dieser Welt genau hier sich zusammen gefunden hat.

Sie sollten auch Samoils Festung besuchen, eine der Tausenden von Attraktionen der alten Stadt. Die Festung wurde von Zar Samoil zu einer Zeit erbaut, als Ohrid das Zentrum seines mächtigen Reiches war. Heute sind davon noch 18 Türme und vier Bögen auf der Festung erhalten.

Teile der Festung erstrecken sich in Richtung See und dem unteren Hügel der Altstadt von Ohrid. Von dort, auf der Festungsmauer, hat man eine tolle Aussicht auf den See.

In der Vergangenheit wurde die Altstadt durch drei Tore betreten, von denen nur das Obere Tor erhalten geblieben ist. In der Wand um diese Tore befinden sich viele Steinplatten mit alte Inschriften. Unter der teilweise zerstörten Außenschicht sind in den Innenwänden horizontale Schichten aus byzantinisch geformten Ziegeln zu sehen.

Als nächstes steht auf der Liste der Sehenswürdigkeiten das antike Theater, eines von drei im Land und das einzige aus der s.g. „hellenistischen Periode“. Es ist am besten, es während des Ohrid Jahresfestivals zu besuchen, wenn es in seiner vollen Pracht zum Leben erweckt wird und viele reiche kulturelle und künstlerische Veranstaltungen bietet.

Ohrid – Ein einzigartiges Erlebnis

Gönnen Sie sich zumindest für einen Moment ein einzigartiges Erlebnis im Freien unter einem magischen Sternenhimmel am Ohridsee.

Ohrid Panorama am abend

Hast Du von der Knochenbucht „Bay of Bones“ gehört? Es handelt sich um eine rekonstruierte prähistorische Pfahlsiedlung aus der Zeit vom 12. bis zum 15. Jahrhundert vor Christus, auf einer Plattform von Holzpfählen in den See platziert. Nun ist die Siedlung eine Art Museum auf dem Wasser, in dem die Überreste einer alten Residenz, eine Tauchbasis und eine rekonstruierte römische Festung ausgestellt sind.

Lassen Sie sich von der Ohrid-Zeitmaschine zum Robevci-Haus bringen. Es ist eines der charakteristischsten Gebäude der Stadtarchitektur in Mazedonien. Es ist heute ein archäologisches Museum, eine ethnologische Ausstellung, eine Ausstellung mit Objekten der berühmten Familie Robevci und Teil der Ohrid-Schnitzschule.

Lesetipp: Das ‚Goldene Zimmer‘ im Museum im Robevci-Haus in Ohrid

Liebesgeschichte an einem Sandstrand

Wenn Sie genug Kunst, Geschichte und Kultur haben, entspannen Sie sich in einem der vielen traditionellen Restaurants und gönnen Sie sich eine köstliche Ohrid-Forelle, in Asche gebackenen Ohrid-Aal, Gjomleze oder gekochten Ohrid-Bagel den man Gevrek nennt.

Dann begeben Sie sich zu den Sandstränden von Ohrid und genießen Sie das endlose Blau, während Sie dem Rauschen der Wellen lauschen, die mit jeder Berührung des Sandes die Liebesgeschichte von Ohrid erzählen.

Wenn die Straßenlaternen angehen und sich die Sonne hinter dem Horizont versteckt, verwandelt sich Ohrid in einen energetischen Ort, an dem der Spaß bis zu den ersten Sonnenstrahlen anhält.

Fügen Sie Ohrid zu Ihrer Liste der Ziele hinzu, die Sie gesehen haben müssen. Wer Ohrid nicht besucht hat, hat nicht alle Reichtümer der Welt gesehen…

Quelle: SIOL (Slowenisch), übersetzt von Makedonien.mk